Sonntag, 1. Dezember 2013

Vogelfutterzapfen

So, ihr Lieben, es weihnachtet sehr - das Adventsbasteln in der Kuchenbude beginnt!

Die Sieben Sachen gibt es heute natürlich auch noch.

Aber jetzt erstmal die Anleitung für Vogelfutterzapfen.


















Ihr benötigt:

  • 500 g Pflanzenfett (z.B. Frittierfett)
  • ca. 300g Futter für wildlebende Vögel
  • ca. 10 Kiefernzapfen
  • etwas Garn oder Schnur
  • Backpapier

Die Kieferzapfen findet ihr im Wald oder in einem Park. Vielleicht kann man die auch kaufen, dann solltet ihr aber sicherstellen, dass sie unbehandelt sind. Bevor ihr anfangt, müssen die Zapfen sauber und trocken sein.
 

















Zuerst schmelzt ihr das Fett in einem Topf. Es braucht eine Weile, bis es flüssig ist.

Solange könnt ihr schon mal an jeden Kiefernzapfen ein Stück Schnur binden.


















Den nächsten Schritt könnt ihr auch weglassen. Ich dachte mir, dass sich die Sache so richtig lohnen soll und hab in die Zwischenräume von den Zapfen schon mal Erdnüsse gestopft.
 


















Jetzt sollte das Fett langsam flüssig sein. Das könnt ihr jetzt vom Herd nehmen und so weit abkühlen lassen, dass es gerade wieder trüb wird. Der Zeitpunkt ist ideal, aber leider (wie so oft im Leben) viel zu schnell vorbei. 
Wenn das Fett zu kalt wird, könnt ihr es natürlich noch mal kurz anwärmen.

Jetzt packt ihr einen Zapfen am Schlafittchen, also an der Schnur, und taucht ihn in das Fett. Ganz kurz abtropfen lassen und dann fix ab damit ins Vogelfutter und wälzen. 


















Die fertigen Futterzapfen müssen jetzt nur noch auf dem Backpapier abkühlen, dann könnt ihr sie aufhängen. Aufbewahren könnt ihr sie im Kühlschrank oder draußen in Blech- oder Kunststoffdosen, Hauptsache, sie stehen kühl. 


















Dann könnte ihr anfangen, die Küche aufzuräumen und zu putzen… ich würde das übrigens nicht unbedingt als Bastelidee mit kleinen Kindern empfehlen. Erstens ist heißes Fett verdammt heiß, und zweitens machen schon Erwachsene damit genug Sauerei.
 

















Die Zapfen sehen allerdings viel schöner aus als Meisenknödel und sind auch viel appetitlicher. Kein Rindertalg oder so was.


















Meine gefiederten Freunde sind vom Ergebnis auch sehr angetan.

Kommentare:

  1. Oh, die sind wirklich schön und gefallen mir viel besser als die ollen Meisenknödel.

    AntwortenLöschen
  2. Eine ganz ganz tolle Idee und ein Festschmaus für die Vögel. Schön :)

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Centi ,
    deine Basteltipps sind immer seeeehr gut und originell, Danke !!
    Doch sorry ,hier muss dir widersprechen : Gerade mit kleineren Kindern macht diese Bastelei besonders Spass , die Mutti muss dafür bloss die Kerne mit dem Fett mischen . Die Kinder dürfen dann mit Teelöffelstiel oder Fingern die Füllung in die Zapfenzwischenräume drücken ... gibt weiche Hände , macht Spass (erst Bastelschürze anziehen und Tisch abdecken !) und sind ein willkommenes Geschenk an Paten oder Grosseltern , auch bes. weil selbtsgemacht ;o) .
    Ein Sonntagsgrüssle an dich , wünsche dir eine gute , neue Woche ,
    Maria

    AntwortenLöschen
  4. wie hübsch. auch das auge isst mit :-)

    AntwortenLöschen

Ich freue mich immer über nette und konstruktive Kommentare! Vielen Dank dafür!
Antworten auf ältere Beiträge moderiere ich, damit mir nichts durch die Lappen geht. Deswegen kann es da schon mal länger dauern, bis dein Beitrag erscheint.