Donnerstag, 26. Juli 2012

Der kurze Weg zur neuen Mathematik

Es gibt ja Zeitgenossen, die es für einen guten Einfall halten, alte Bücher irgendwo hinzulegen, wo man sie umsonst mitnehmen kann. Mag nett gemeint sein.
In Freiburg bin ich diese Woche durch eine sorgfältig in der Landschaft verteilte Auswahl älterer Sachbücher gestapft und fühlte mich spontan an meine Kindheit erinnert.


















Ich musste nämlich in der Grundschule noch Mengenlehre über mich ergehen lassen. Die stand zwar schon nicht mehr auf dem Lehrplan, aber leider hatten wir noch keine neuen Schulbücher. Die versteckten Tücken der Lehrmittelfreiheit.
Wenn man mal davon ausgeht, dass diese Lehrmethode nicht völlig grundlos wieder abgeschafft wurde, kann man mit etwas Fantasie und gutem Willen daraus konstruieren, dass ich armes Würstchen ja nie auf einen grünen Zweig in Sachen Mathematik kommen konnte.
Ich wurde nicht dumm geboren, ich wurde dumm gemacht. Jawohl.

1 Kommentar:

  1. Mengenlehre ist so dämlich. Man stellt zwei mal z.B. eine 3 in eine Menge und hinterher ist nur eine 3 drin. Da sieht doch jedes Kind, daß das nicht stimmt *GG*.

    5 Äpfel in den Einkaufskorb legen und nur einen bezahlen geht ja auch nicht *hih*.

    Solche Konstrukte sollten nur Mathematikstudenten an der Uni sehen dürfen. Für Kinder sind die schädlich. Jawoll.

    Wobei ich nichts gegen Mengenleehre an der Universität habe. Das hat alles schon seinen Sinn. Nur Kinder erkennen den nicht und werden verwirrt.

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